Anbieter und Banken

Zukunftsdepot: Anbieter und Banken

Welche Banken und Anbieter das Zukunftsdepot ab 1. Juli 2027 anbieten, steht noch nicht fest. Mit diesen Kriterien vergleichen Sie Angebote selbst.

Von Martin MacheinerVeröffentlicht Aktualisiert Stand 17. Oktober 2026

Wo das Angebot heute steht

Das Zukunftsdepot kann ab dem 1. Juli 2027 eingerichtet werden. Bis dahin gibt es kein Produkt, das die Steuerbefreiung und den Startbonus enthält. Welche Banken und Anbieter Depots anbieten werden, ist noch nicht bekannt. Kanzleramtsministerin Claudia Bauer verwies im September auf das große Interesse der Banken (ORF). Wir führen auf dieser Seite keine Empfehlungen, sondern Kriterien, mit denen Sie Angebote selbst beurteilen können.

Worauf Eltern bei Anbietern achten

KriteriumWorauf achtenWarum es wichtig ist
DepotkostenAngekündigt sind keine Kontoführungsgebühren bis zur Volljährigkeit. Prüfen, ob auch Orderspesen und Sparplangebühren entfallen.Jede Gebühr schmälert den Zinseszins über 18 Jahre.
Laufende Fondskosten (TER)Das Modell der NEOS sieht höchstens 0,5 % im Jahr vor. Die tatsächlichen Kosten des gewählten Fonds prüfen.Ein Prozentpunkt weniger Kosten wirkt über 18 Jahre ähnlich stark wie ein Prozentpunkt mehr Rendite.
FondsauswahlBreit gestreute, regulierte Fonds (UCITS), in Österreich meldepflichtige Fonds, passend zum Risiko.Streuung senkt das Risiko, Meldefonds vermeiden Pauschalbesteuerung.
Einzahlung und GrenzeMonatliche Sparpläne, Einmalzahlungen, Anzeige der noch freien 5.000 Euro pro Jahr.Mehrere Einzahlende müssen unter der gemeinsamen Grenze bleiben.
ÜbertragbarkeitIst ein Wechsel zu einem anderen Anbieter möglich und was kostet er?Über 18 Jahre ändern sich Angebote und Bedürfnisse.
Bedienung und EinsichtApp oder Online-Zugang für Eltern, Einsicht für das Kind in späteren Jahren.Das Kind sollte die Entwicklung vor dem 18. Geburtstag kennen.

So vergleichen Sie, sobald Angebote da sind

  1. Kostenblatt des Anbieters lesen und alle laufenden Kosten pro Jahr zusammenzählen.
  2. Die zur Wahl stehenden Fonds nach Kosten, Streuung und Risiko vergleichen.
  3. Prüfen, wie der Startbonus gutgeschrieben wird und ab wann.
  4. Klären, wie Großeltern und Paten einzahlen können (siehe Großeltern und Paten).
  5. Mit dem Depotrechner durchspielen, was Kostenunterschiede über 18 Jahre ausmachen.

Und bis dahin?

Wer nicht warten möchte, kann heute auf einem eigenen Konto oder Depot für das Kind sparen. Die Wege dafür und ihre Grenzen beschreibt die Seite Kinderdepot in Österreich, einen Vergleich der Sparformen finden Sie unter Sparen für Kinder. Ob sich bestehende Depots später ins Zukunftsdepot übertragen lassen, ist offen.

Häufige Fragen

Welche Bank bietet das Zukunftsdepot an?
Das steht noch nicht fest. Das Depot kann ab dem 1. Juli 2027 eingerichtet werden. Bis dahin gibt es kein Produkt mit Startbonus und Steuerbefreiung.
Muss ich das Depot bei meiner Hausbank eröffnen?
Dazu liegen keine Vorgaben vor. Ein Vergleich mehrerer Anbieter lohnt sich in jedem Fall wegen der Kostenunterschiede.
Kann ich den Anbieter später wechseln?
Ob und zu welchen Bedingungen ein Wechsel möglich ist, regelt erst das Gesetz und das Angebot des jeweiligen Anbieters.

Quellen

  1. ORF: Koalitionsstreit über Zukunftsdepot (6. September 2026)
  2. NEOS: Modell Zukunftsdepot

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Diese Seite ist eine allgemeine Information und keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Verbindlich sind der beschlossene Gesetzestext und die Bedingungen Ihres Anbieters.

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